Plauen, Malzhaus 06.05.2011

Golden
Kanine ist kein Katzenfutter (das heißt Royal Canin), sondern
eine Indie-Band aus Mälmö Schweden, die ,

wenn
ich recht informiert bin, im Jahre 2006 gegründet wurde. Mit
Linus Lindvall und Andreas Olrog hat die Band zwei

www.goldenkanine.com

Leadsänger,
die sich nicht nur optisch, sondern auch stimmlich deutlich
unterscheiden. Mit dem Bassisten Dante

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Ekfedlt,
Drummer Micke Sahlin und Trompeter Marcus
Lundquist besteht die Band somit aus 5 Mitgliedern. In Plauen

kam mit Gabor ein Mitglied der Great
Bertholinis mit Trompete zur Verstärkung mit auf die
Bühne, ein rießiger Gewinn

an
diesem Abend. Die 2 Bläser erzeugten einen gewaltigen Sound,
zusammen mit den anderen Jungs geradezu

Düsenjet-Lautstärke,
so dass die Ohrenschützer wirklich angebracht waren.

2009 erschien mit
Scissors and Happiness die erste Platte. Ein Album , das durchwegs gute
Kritiken

erhielt, so schrieb
z.B. das Intro-Magazin "Es ist fast schon unglaublich, welche
atmosphärische Dichte

ein Debüt in
gerade mal 38 Minuten erzeugen kann.

Eins drauf setzte
Golden Kanine mit der zweiten CD Oh Woe in der sich die Band nochmals

weiterentwickeln
konnte.

Violine, Trompete,
Posaune, Banjo, Gitarre, Mandoline, E -und Akkustik-Gitarren,
Schlagzeug und Bass

sind die wichtigsten
Instrumente und damit erzeugen sie einen ziemlich speziellen Sound. Vor
allem

auch Dank
des Trompeten-Supports unterscheidet sich der, allerdings deutlich von
den Cds, wie ich es

bisher bei keiner Band
so krass erlebt habe. Ist der CD-Sound
schon sehr gelungen und schön

anzuhören ,
so fetzt es live noch viel mehr. Manchmal erinnert der
ungewöhnliche Indie-Folk-Rock an

eine Marching Band,
einen amerikanischen Beerdigungszug mit dem typischem Wechsel zwischen
tiefer

Trauer und
überschäumender Freude. Spannend wirklich und sehr
eigen, aber das macht sicher auch
den Reiz der netten
Schweden aus, dieser spezielle ungewöhnliche und besonders
Live faszinierende

Soundmix ,
ständig wechselnd zwischen himmelhoch jauhzend um gleich
danach zu Tote betrübt

jegliches Tempo aus
dem Lied zu nehmen.

Und so
entschädigt der furiose Auftritt der Band für die
lange Wartezeit, denn statt, wie angekündigt,

um 21.00 Uhr ging
das Konzert erst um 22.15 mit dem Support-Act Vic von "The
Culture in Memoriam"

los. Das ist
selbst für Plauener Verhältnisse (wo Konzerte immer
45 Min später anfangen) extrem.
E-Gitarre und Gesang,
eine äußerst seltene und noch dazu ziemlich laute,
aber durchaus hörenswerte

Einstimmung auf Golden
Kanine. Vic stammt ebenfalls aus Malmö und zum
Schluß des Konzertes kam er

nochmals zusammen mit
Golden Kanine auf die Bühne um bei 2 Zugaben den Saal nochmals
zum kochen

zu bringen.

Allen die gerne etwas
ungewöhnliche, abwechslungsreiche Live-Musik frei jeglicher
Schublade , hören ,

dem sei diese Band ans
Herz gelegt. Ein Besuch lohnt sich wirklich, z.B. im Juli in Jena im
Rahmen der

Jenaer Kulturtage.

Hier nun ein paar Pics
vom Supporting-Act Vic:

www.goldenkanine.com

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Und nun noch ein paar
Pics von Golden Kanine

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